10 Fehler, die von der Word-Rechtschreibprüfung nicht erkannt werden

10 Fehler, die von der Word-Rechtschreibprüfung nicht erkannt werden

Microsoft Word ist für viele der erste Anlaufpunkt bei der Textkorrektur. Nur verlassen Sie sich besser nicht blind darauf. Die eingebaute Rechtschreibprüfung übersieht bestimmte Fehlertypen systematisch, und zwar immer dieselben.

Der Grund dafür ist einfach: Word vergleicht Wörter mit einem Wörterbuch. Ob das Wort an dieser Stelle im Satz Sinn ergibt, kann es nicht beurteilen.

Diese zehn Muster rutschen deshalb regelmäßig durch.

  1. Verwechslung von Homonymen. „seid” statt „seit” ist der Klassiker. Beide Wörter existieren, beide sind korrekt geschrieben, nur eben nicht an dieser Stelle. Dasselbe gilt für „wieder” und „wider” oder „das” und „dass”.
  2. Falsche Getrennt- und Zusammenschreibung. Hier entscheidet die Bedeutung, nicht das Wort. „Wir müssen das zusammen fassen” (gemeinsam anfassen) und „Wir müssen das zusammenfassen” (kürzen) sind beide korrektes Deutsch. Word kann nicht wissen, welches Sie meinten.
  3. Groß- und Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt. Folgt ein vollständiger Satz, wird großgeschrieben („Das Ergebnis: Der Test war erfolgreich”). Folgt nur eine Aufzählung, klein. Word markiert hier so gut wie nie etwas.
  4. Kommasetzung bei Infinitivgruppen. „Er kam um sich zu entschuldigen” braucht ein Komma vor „um”. Bei „ohne zu” und „anstatt zu” genauso. Kein einzelnes Wort ist falsch geschrieben, deshalb schweigt die Prüfung.
  5. Falsche Apostrophe. „Anna’s Laden” ist falsch, richtig ist „Annas Laden”. Der deutsche Genitiv bekommt keinen Apostroph, auch wenn es auf Ladenschildern im ganzen Land anders aussieht.
  6. Verwechslung ähnlicher Wörter. „Effekt” und „Affekt”, „Standard” und „Standarte”. Word unterscheidet das nicht, weil beide Varianten im Wörterbuch stehen.
  7. Bindestrich-Fehler. „E Mail” statt „E-Mail”, „Social Media Manager” statt „Social-Media-Manager”. Auseinandergeschrieben sind das für Word zwei völlig legitime Einzelwörter.
  8. Falsche Zeitformen. „Ich bin gegangen gewesen” wird nicht zuverlässig erkannt. Das doppelte Perfekt ist regional verbreitet und im Schriftdeutsch trotzdem unschön.
  9. Redundante Wörter. „Ich persönlich denke” braucht das „persönlich” nicht. Das ist allerdings eine Stilfrage und kein Fehler, weshalb es kein Werkzeug anstreichen sollte, auch unseres nicht.
  10. Anglizismen und Denglisch. „Das macht Sinn” gilt vielen als falsch, hat sich aber längst durchgesetzt und steht so im Duden. Wenn Ihr Haus-Stil solche Wendungen verbietet, müssen Sie selbst darauf achten. Eine Rechtschreibprüfung wird Ihnen dabei nicht helfen.

Fällt Ihnen das Muster auf? Fast alle dieser Fehler haben eines gemeinsam: Das einzelne Wort ist völlig richtig geschrieben. Falsch ist nur seine Verwendung.

Die Lösung: Professionelle Textprüfung

Für wichtige Texte reicht die Word-Rechtschreibprüfung deshalb nicht aus. Sie brauchen ein Werkzeug, das den ganzen Satz bewertet statt einzelne Zeichenketten.

Genau darauf ist unsere KI-Rechtschreibprüfung ausgelegt. Sie erkennt die Fälle, in denen ein korrekt geschriebenes Wort an der falschen Stelle steht, und lässt dabei Ihren Schreibstil unangetastet. Kostenlos, ohne Anmeldung, Ihre Texte werden nicht gespeichert.